Trocknung von Wasserschäden

Bei dieser Dienstleistung wird die Feuchtigkeit

  • in Dämmschichten unter schwimmenden Estrichen (Styropor, Styrodur, Mineralwolle etc.)
  • in Wandkonstruktionen (z.B. "GK Ständer Wände")
  • in Hohlräumen
  • in Decken-, Wand- und Bodenflächen

durch den Einsatz von Trocknungsgeräten getrocknet.

Gemäß Stand der Technik erfolgt heute die Trocknung von Wasserschäden in Dämmschichten oder Hohlräumen nicht mehr in drückend, sondern saugend. Die angesaugte feuchte Luft aus der Bodenkonstruktion oder den Hohlräumen wird in einem Wasserabscheider entfeuchtet und über Filter an die Raumluft abgegeben. Bei den Filtern werden HEPA-Partikelfilter der Klasse H3 genutzt. Dadurch wird sichergestellt, dass evtl. vorhandene mikrobielle Belastungen der Bodenkonstruktion (Schimmelpilz/Bakterien) nicht in die Raumluft gelangen bzw. es zu keiner gesundheitlichen Belastung der Bewohner kommt.

Der Trocknungsfortschritt wird durch Feuchtigkeitsmessungen ermittelt und in einem Messprotokoll dokumentiert.

Die durchschnittliche Dauer für die Trocknung einer Trittschall- oder Wärmedämmung beträgt ca. 2 - 3 Wochen je nach Feuchtigkeit Intensität. Bei normaler Feuchtigkeit ca. 2 Wochen, bei Wasser in den Kernbohrungen 3 Wochen oder länger. Parallel erfolgt die Trocknung der durchfeuchteten Wandflächen durch Einsatz von Kondensations- oder Adsorptions- Trockner.

Wie fast alle Dienstleistungen der EBS werden auch hier Festpreise angeboten, die Ihnen Kostentransparenz garantieren.

Ausführung der Trocknung

Nach Beauftragung erfolgt die Ausführung der Trocknung beginnend mit den Vorarbeiten wie

  • Freiräumen der Wandbereiche
  • Sicherung des Lauf- und Arbeitswege mit Vlies
  • Sicherung des Inventars mit Folie gegen Verschmutzung oder Verstaubung
  • Rückbau von Sockelleisten-Fliesen
  • öffnen von Randfugen
  • Rückbau von GK-Vorsatzschalen
  • zerstörungsfreie Aufnahme von Bodenfliesen (wenn möglich)
  • Einbringung von Kernbohrungen in die Bodenkonstruktion

Bei einer vorhandenen Fußbodenheizung erfolgt die Einbringung der Kernbohrungen manuelle ohne Beschädigung der Heizleitungen.

Ziel der Vorarbeiten ist, innerhalb des zu trocknenden Bereiches die Voraussetzungen für eine ungehemmte Luftzirkulation zu schaffen damit alle Bereiche/Materialien durch die trockene Prozessluft der Trocknungsanlagen erreicht werden. Diese können damit ihre Feuchtigkeit an die Prozessluft abgeben und über diesen Luftwechsel Ihre Ausgleichsfeuchte erreichen.

Im Anschluss an die Vorarbeiten erfolgt die Installation der Trocknungsanlagen. Dabei handelt es sich in den meisten Fällen um Wasserabscheider/Unterdruckeinheiten und Trockner Die feuchte Prozessluft aus dem Trocknungsbereich (z.B. eine Bodenkonstruktion/Dämmschicht) gelangt in den Wasserabscheiderund wird dort von Wasser befreit, über HEPA Filter nach Möglichkeit an die Außenluft abgeführt.

Der Trocknungsfortschritt wird durch Feuchtigkeitsmessungen kontrolliert und dokumentiert. Bei Erreichen der Ausgleichsfeuchte werden die Anlagen demontiert und die Kernbohrungen wieder verschlossen. Der Wiederaufbau kann erfolgen.

Fernkontrolle / -Steuerung

Bei Einsatz der neusten Generation von Trocknungsgeräten ermöglicht eine Fernkontrolle und -Steuerung der Geräte. Dadurch kann jederzeit der Trocknungsfortschritt und -Ablauf per Fernkontrolle überwacht und gesteuert werden. Diese Geräte zeichnen sich außerdem durch einen niedrigen Geräuschpegel aus.

Technische Zusatzinformation

Hier finden Sie weitere Zusatzinformation aus technischer Sicht zur Dienstleistung "Trocknung von Wasserschäden".