Zusatzinformation "Trocknung von Wasserschäden"

Bei der Trocknung von Wasserschäden wird temperierte, trockene Luft über Kernbohrungen, Randfugendüsen oder Fugenkreuze unter den Estrich geführt.

Diese trockene Luft nimmt die Feuchtigkeit aus der Dämmung auf und entweicht an den Randfugen oder über Entlüftungsbohrungen. Sie wird durch leistungsstarke Kondensationstrockner angesaugt, entfeuchtet und über Seitenkanalverdichter wieder in die Dämmung geflutet. Der Kreislauf findet bis zur endgültigen Trocknung der Dämmung statt.

Im gleichen Arbeitsgang übernehmen die Kondensationstrockner in Verbindung mit Ventilatoren die Trocknung der feuchten Wand, Decken- sowie Estrichflächen. Die durchschnittliche Dauer für die Trocknung einer Styropor-Dämmung beträgt zwischen 12 bis 14 Tagen einschließlich der Wandflächen.

Stand der Technik ist heute die saugende Trocknung. die trockene Luft wird über die Randfugen aus den Kernbohrungen gesaugt und nimmt dabei die Feuchtigkeit auf. Diese Art der Trocknung dauert etwas länger, hat aber den Vorteil das die evtl. belastete Luft aus den Feuchtigkeitsbereichen (Trittschalldämmung) über HEPA 12/13 Filter gefiltert wird und die Raumluft nicht belastet wird.

Der Trocknungsfortschritt wird durch Feuchtigkeitsmessungen und in Messprotokollen dokumentiert.

Für die Trocknung von Flachdachdämmungen wird die gleiche Technik wie bei einer Dämmschichten eingesetzt.

Nach Abschluss der Trocknung werden die Be- bzw. Entlüftungsöffnungen durch EBS verschlossen.